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Geobaustoffe

Geobaustoffe sind in der Geotechnik eingesetzte Baustoffe in Form von Vliesstoffen, Geweben, Gittern, Kunststoffdichtungsbahnen oder Verbundstoffen, die vollständig oder zu wesentlichen Teilen aus polymeren Werkstoffen, aus Glasfasern oder aus natürlichen Fasern hergestellt werden.

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Wozu werden Geobaustoffe eingesetzt?

Geobaustoffe werden überwiegend beim Neubau und bei Erhaltungsmaßnahmen im Straßen- und Wegebau, Bahnbau, Wasserbau, Deponiebau und Tunnelbau eingesetzt. Dabei erfüllen sie folgende Funktionen:

Trennen: Sie verhindern die Vermischung von „weichem“ Untergrund und „hartem“ Schüttmaterial.
Filtern: Sie halten Bodenteilchen zurück, während sie Wasser durchlassen. Dies verhindert die Bodenerosion.
Dränen: Sie leiten Flüssigkeit ab. Staunässe und Staudruck werden verhindert.
Bewehren: Sie entlasten Bodenschichten durch die Übernahme von Zugkräften und ermöglichen den Bau von übersteilen begrünbaren Erdwällen.
Schützen: Sie schützen empfindliche Oberflächen (z.B. Dichtungsbahnen) gegen mechanische Beanspruchung. 
Dichten: Sie fungieren als wasserundurchlässige Schicht.
Erosionsschutz: Sie verhindern Bodenabtrag durch Wasser und Wind (z.B. an Böschungen). 
Verpacken: Sie umhüllen (kontaminierte) Erdstoffe.
Asphalteinage: Sie verzögern die Rissbildung bei Asphaltfahrbahnen und verlängern damit die Nutzungsdauer.

Detaillierte Anwenderinformationen finden Sie hier.
 

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